
Bauten eine Seele geben – Daniel Libeskind
Er verwendet Servietten als Skizzenpapier, jedenfalls wenn ihn die Inspiration im Restaurant überkommt. „Inspiration? Das ist ein schwer zu beschreibender Prozess,“ sagt Star-Architekt Daniel Libeskind und eilt mit kleinen, abgehackten Schritten durch die Räume des Jüdischen Museums in Berlin.
Was kann Architektur? Gebäude planen; Flächen nutzen; Grundrisse optimieren. Und was kann Libeskind? Er kann Bauten eine Seele geben, Mauern sprechen lassen und die Leere mit unausgesprochenen Worten füllen.