Alex Katz

Der berühmte Maler der amerikanischen Society im Gespräch:

Mr. Katz, Sie malen oft flüchtige Augenblicke. Was reizt Sie an Momentaufnahmen?

AK: Das es kostbare Momente sind. Ich konkurriere mit der Kamera.

In den 60er Jahren begeisterte man sich in Europa nicht für Ihr Werk. Heute werden Sie verehrt. Was hat sich geändert?

A.K.: An einem bestimmten Punkt war meine Arbeit nicht modern genug für die Moderne hier und nun ist mein Werk zeitgenössisch und die Moderne ist unmodern.

Sie werden oft nach der Technik Ihrer Bilder befragt. Wagt keiner nach Inhalten zu fragen?

A.K.: Das stimmt. Ich bin mehr daran interessiert, wie Dinge aussehen und wie sie sich als Bild entwickeln. Was zwischen zwei Leuten vorgeht, ist ihre Angelegenheit, nicht meine.

Was müssen die Menschen haben, um von Ihnen gemalt zu werden?

A.K.: Sie müssen upper class und Bohemiens sein! (lacht)

Interview für Decoration, Heft 1/2007 (Download PDF, 1.040 kb)

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