
„Ein Stück Frankreich, das ins Meer gefallen ist und von England aufgesammelt wurde“, so beschrieb Victor Hugo die kleine Inselgruppe, auf der er im Exil weilte und bei gutem Wetter bis in seine Heimat blicken konnte. Heute verbinden die Kanalinseln savoir vivre und britische Eleganz: Gartenkunst aus England, die Küche aus Frankreich, das Herz in Europa. Eine skurrile Mischung.
Es werde Licht! David Acon ließ die Schweinwerfer aufblitzen – und es ward gleißend hell. Aber nur kurz. Dann fängt der Aston Martin, Baujahr 1930, an zu zittern und auf der Stirn des Oldtimer-Sammlers perlen kleine Tröpfchen. Nein, kein Kolbenfresser. Das Unfaßbare war mein Geständnis: die Kanalinseln per Rad zu erkunden. Einem Radfahrer die Geschichte seiner Passion zu erklären, hält der Mann mit dem Haaransatz Pan Taus für hoffnungslos. David Acon entläßt mich mit den besten Wünschen, nicht ohne mir ein Kärtchen in die Hand zu drücken: Gables Reparaturservice und Bergungsdienste. Rund um die Uhr.